Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften wurde Phil zunächst als Staatsanwalt bekannt, vertrat die Interessen mehrerer bekannter Persönlichkeiten und großer Konzerne, bevor er ein Vermögen mit Immobilien ud Kryptowährungen machte. Im Alter von gerade einmal 29 Jahren setzte sich Phil zur Ruhe und vertrieb sich die Zeit mit dem Verfassen von Wirtschaftsanalysen, ETF-Anlagestrategien und, ähm …
Moment. Das war irgendwie ein anderer Phil. Sorry.
Phil Schlimma war kein Anwalt, der viel Geld verdiente. Er hat eher viel Geld für Anwälte ausgeben müssen.
Die Wahrheit ist: Phil kann eigentlich nix. Außer schreiben und gut aussehen. Das hat er sein Leben lang gemacht. Erst als Redakteur, dann als Schriftsteller. Mittlerweile kennt er jeden einzelnen Buchstaben auswendig. Eine Gabe, die er nutzt, um sie mit verstörenden, sarkastischen und unkonventionellen Geschichten zu verschwenden.
Einige vergleichen Phil mit Thomas Mann, andere mit Erich Kästner. Sobald sie wieder nüchtern werden, erkennen sie jedoch, dass solche Vergleiche eine Untergrabung von belletristischem Kulturgut sind. Das hat Schlimma nicht verdient.
Seine Storys, Gedichte und Cartoons dümpeln nicht im Sog der Mainstream-Welle vor sich hin. Sie sind nicht homogen oder leicht verdaulich. Sie sind eher … hm, schwer zu beschreiben. Unkonventionell. Oder abgedreht. Oder so. Auf jeden Fall anders. Sie sind nicht für jeden geeignet. Aber für dich! Du solltest sie lesen! Unbedingt!